Batteriespeicher

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Batteriespeicher

Fließt der Strom nicht ins Stromnetz, sondern in Deinen Speicher. Nutzen kannst Du ihn dann, wenn es dunkel wird oder wenn Du weniger oder keinen Strom mehr erzeugst. Dann kannst Du auch am Abend mit Deinem eigenen Solarstrom das Essen kochen oder den Fernseher betreiben.

Lithium-Ionen-Speicher vs. Blei-Ionen-Batteriespeicher

Der Lithium-Ionen-Speicher hat sich durchgesetzt. Gegenüber den älteren Bleispeichern haben Lithium-Ionen-Speicher große Vorzüge. Bei einem Lithium-Batteriespeicher von SENEC stehen Dir 100% der Speicherkapazität zur Verfügung, bei einem Bleispeicher kannst Du nur 50-60% entladen. Ein Lithium-Batteriespeicher hält auch deutlich länger, ein Bleispeicher muss nach zehn Jahren ausgetauscht werden. Bei SENEC bekommst Du eine Garantie von bis zu 20 Jahren! Auch der Wirkungsgrad ist bei Lithium-Ionen-Speichern deutlich höher, das heißt, dass deutlich weniger Energie bei der Umwandlung verloren geht.

Inhalt Stromspeicher

Im Stromspeicher selbst sind enthalten:

  • Batterie (Lithium-Ionen-Batterie)
  • Batterie-Management-System (BMS)
  • Laderegler
  • Batterie-Wechselrichter

Was gehört zum Stromspeichersystem?

Da ist natürlich der Speicher selbst. Wenn Du Dich für einen SENEC.Home V2.1 entscheidest, weil Du zum Beispiel schon eine Solaranlage hast, benötigst Du zusätzlich einen PV-Wechselrichter. Dieser wandelt den von der PV-Anlage erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, sodass er im Haus verbraucht und im Akku gespeichert werden kann. Die SENEC Speicher sind mit den meisten am Markt erhältlichen Wechselrichtern kompatibel. Nutzt Du einen SENEC.Home V3 hybrid, brauchst Du keinen zusätzlichen Wechselrichter, der ist bereits integriert. Dazu kommen noch Verbindungskabel und weitere Elemente wie Schutzschalter, die Dein Installateur im Verteilerkasten anbringt.

Allgemeine Fragen

Was ist ein Stromspeicher und wie funktioniert er?

Ein Stromspeicher ist ein System, dessen Herzstück ein Lithium-Ionen-Akku bildet, dieser speichert Strom und gibt ihn wieder ab. Dabei wird der Strom von einer Solaranlage auf dem Dach erzeugt. Das Speichern des Stroms funktioniert wie bei einem Akku im Smartphone oder einem Akkuschrauber. Es steckt die gleiche bewährte Technologie dahinter. Das heißt, wenn Du mehr Strom auf dem Dach erzeugst, als Du selbst im Haus verbrauchen kannst, fließt der Strom nicht ins Stromnetz, sondern in Deinen Speicher. Nutzen kannst Du ihn dann, wenn es dunkel wird oder wenn Du weniger oder keinen Strom mehr erzeugst. Dann kannst Du auch am Abend mit Deinem eigenen Solarstrom das Essen kochen oder den Fernseher betreiben.

Wie sicher sind Stromspeicher?

Bei der Produktion von Stromspeichern wird Sicherheit großgeschrieben. Ein Speicher ist ein elektrisches Gerät, was grundsätzlich gewisse Risiken mit sich bringt. Gerade im Zusammenhang mit Akkus liest man gelegentlich von Bränden, was viele Menschen verunsichert. Davon solltest Du Dich aber nicht einschüchtern lassen. Stromspeicher, in denen qualitativ hochwertige Batteriezellen verbaut werden, und die nach dem Stand der Technik gebaut werden, sind sicher. Das bestätigen auch Experten. Ob ein Stromspeicher diesen Anforderungen genügt, kannst Du auf dem Datenblatt erkennen. Denn es gibt Standards für die Sicherheit. Bei einem Heimspeicher solltest Du darauf achten, dass die Anwendungsregel VDE AR-E-2510-50 eingehalten wurde, denn sie umfasst sehr hohe Sicherheitsanforderungen an das Gesamtsystem. Die VDE AR-E-2510-2 beschreibt die sichere Installation von Stromspeichern. Frag auch nach der internationalen Norm IEC 62619.

Bekomme ich Notstrom aus dem Speicher?

Es ist hierzulande sehr selten, dass das Stromnetz ausfällt. Sollte das aber doch einmal der Fall sein, kannst Du besonders wichtige Verbraucher weiter mit dem gespeicherten Strom aus dem Speicher versorgen. Welche Geräte das sind, kannst Du festlegen. Das kann zum Beispiel eine Heizungspumpe sein oder eine Tiefkühltruhe. Das Notstrompaket gibt es als optionales Zubehör.

Wie viel Strom sollte der Speicher speichern können?

Die richtige Speichergröße für Deinen erzeugten Strom hängt von Deinem Stromverbrauch und der Größe Deiner Solaranlage ab. Jeder Haushalt hat einen spezifischen Strombedarf, deswegen sollte eine Speicher immer individuell ausgelegt werden. Die Kapazität eines Stromspeichers wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben, den SENEC.Home-Stromspeicher gibt es mit 2,5 kWh, 5 kWh, 7,5 kWh oder 10 kWh Speicherkapazität. Wir übernehmen die perfekte Auslegung für dein System.

Kann der Speicher überall aufgestellt werden?

Im Prinzip ja. Allerdings funktioniert der Speicher am besten bei einer Betriebstemperatur zwischen 10 und 25°C, zulässig sind Temperaturen von 5 bis 40 °C. Ein schlecht isolierter Dachboden oder eine Garage sind also nicht so gut geeignet. Am besten aufgehoben ist der Speicher im Keller oder Hauswirtschaftsraum.

Kann eine bestehende PV-Anlage mit einem Stromspeicher nachgerüstet werden?

Eine bereits installierte PV-Anlage kann mit einem Stromspeicher nachgerüstet werden. Das ist kein Problem. Du kannst dann Deine Unabhängigkeit erhöhen und viel mehr Deines selbst erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt nutzen. Das heißt, Du musst auch weniger Strom teuer zukaufen.

Finanzierung

Worauf muss beim Kauf eines Stromspeichers geachtet werden?

Fast alle am Markt verfügbaren Heimspeicher nutzen die Lithium-Ionen Technologie, und die technischen Unterschiede erschließen sich dem Laien nicht sofort. Du kannst aber auf den ersten Blick erkennen, welche Kapazität Dir wirklich zur Verfügung steht. In den meisten Fällen ist das weniger, als in der Nennkapazität angegeben. Da lohnt sich eine Nachfrage.

Muss ein Stromvertrag gekauft werden?

Nein, Du kannst zusätzlichen Strom wie bisher von Deinem Stromversorger beziehen. Mit der SENEC.Cloud gibt es die Möglichkeit, Dich vollständig mit Deinem eigenen Strom zu versorgen. Mit der Cloud zahlst Du überschüssigen Solarstrom im Sommer sozusagen ein, um ihn dann im dunklen Winter abzuheben.

Gibt es eine Förderungen für Photovoltaik-Stromspeicher?

Für die Finanzierung Deiner Photovoltaikanlage und Deines Batteriespeichers gibt es verschiedene Förderprogramme der Bundesländer. Durch Zuschüsse für den Kauf eines Stromspeichers in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage kannst Du den Kaufpreis Deiner Anlage senken und damit schneller die Wirtschaftlichkeit erreichen. In Rheinland-Pfalz gibt es momentan 100€ pro 1kWh Speicher Kapazität, also bei einem 10 kWh Speicher gibt es 1000€ Euro Zuschuss.

Versicherung eines Stromspeichers

Die PV-Anlage und der Speicher sollten auf jeden Fall in die Gebäudeversicherung mit aufgenommen werden. Du musst Deine Versicherung informieren, da sich die Versicherungssumme erhöht. Damit ist die Anlage gegen Schäden versichert, die durch Feuer, Sturm und Hagel sowie Leitungswasser oder Überspannung entstehen. Möchtest Du einen darüber hinausgehenden Schutz, etwa gegen Diebstahl oder Konstruktionsfehler, brauchst Du eine spezielle Photovoltaikversicherung.